Weltnaturerbezentrum Wattenmeer

Der Bau des neuen Weltnaturerbezentrums Wattenmeer in Lauwersoog wird 2023 beginnen, das wir 2025 feierlich eröffnen werden. Ein brandneues Gebäude, in dem wir unsere Arbeit nicht nur fortsetzen, sondern auch erweitern können. Denn wenn du Seehund sagst, sagst du Seehundzentrum Pieterburen. Aber sagen Sie auch Wattenmeer und das gesamte Ökosystem? In 50 Jahren haben wir viel für den Seehund erreicht. Aber wir wissen auch viel mehr über ihren Lebensraum, das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Wir sehen das Wattenmeer als Gradmesser für das gesamte Ökosystem, von dem auch wir Menschen ein Teil sind. Und natürlich wollen wir, dass es gut läuft. Deshalb ist es so wichtig, dass wir in Zukunft unsere eigene Verbindung zur Natur verbessern. Machen Sie mit?  

UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer

Das Weltnaturerbe Wattenmeer ist das größte zusammenhängende Gezeitengebiet der Welt. Ein einzigartiges Gebiet, das als einziges in unserem Land von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Im Wattenmeer können Sie erleben, wie wertvoll, komplex und herausfordernd die Verbindung von Mensch und Natur ist. Wir werden unsere spezielle Arbeitsweise, unser Wissen und unsere 50-jährige Erfahrung in der Robbenpflege und -rehabilitation nach Lauwersoog bringen. So werden wir ein neues und besseres Bewusstsein für die Verbindung zwischen Mensch und Natur schaffen. Und wir laden Sie ein, mit uns an dieser Verbindung zu arbeiten. Neugierig? Auf der Projektwebseite des Weltnaturerbezentrum Wattenmeer können Sie mehr über das neue Zentrum erfahren und einen Eindruck von der Atmosphäre bekommen.  

Pieterburen als Inspiration und Ausgangspunkt

Bei der Entwicklung des Welterbezentrums haben wir uns natürlich von unserem eigenen Campus in Pieterburen und von den Waddenloods in Lauwersoog inspirieren lassen, einem Zentrum für Fischerei und Forschung. An beiden Orten treffen sich Studenten und andere Interessierte, um bei Tierärzten, Biologen und Ökologen in die Praxis zu lernen. Diese Studenten entwickeln oft eine besondere und dauerhafte Bindung zu diesem Ort, an dem sie sich so intensiv für das Wohlergehen der Meerestiere und ihres Lebensraums einsetzen. Das Welterbezentrum möchte seinen Besuchern das gleiche Gefühl vermitteln: für eine Weile Teil der Gemeinschaft zu sein, die sich um die Gesundheit des Wattenmeeres kümmert. Deshalb gibt es im Welterbezentrum auch kein "Vorher" und "Nachher". Als Besucher lernt man die Menschen kennen, die dort arbeiten, und die Arbeit, die sie verrichten.

Und natürlich fangen wir von jetzt an mit diesem Thema an. Der Umzug ist in zwei Jahren geplant, bis dahin werden wir in Pieterburen bleiben. Das bedeutet aber nicht, dass wir noch zwei weitere Jahre so weitermachen werden wie bisher. In der nächsten Zeit werden wir unsere Programme und Aktivitäten stärker auf (aktuelle) Themen rund um das Wattenmeer fokussieren. Werden Sie uns in den kommenden Jahren besuchen? Dann lernen Sie noch etwas über das grösste Raubtier der Niederlande. Aber wer weiß, was Sie auch über seinen Lebensraum entdecken können!

Überfällige Wartung

Pieterburen ist ein schöner Ort. Wir haben uns hier zum Seehundkrankenhaus von Europa entwickeln dürfen. Wer hätte vor 50 Jahren gedacht, dass wir dieses kleine Dorf in Groningen auf diese Weise auf die Landkarte bringen würden? Wir blicken mit großem Stolz auf unsere Geschichte und Entwicklung. Aber wir müssen auch realistisch sein. Unsere Arbeit lässt sich in Pieterburen leider nicht zukunftsorientiert fortsetzen. Die heutigen Einrichtungen leiden unter überfälliger Wartung. Das Gebäude ist so veraltet, dass eine Renovierung zu Kostenintensiv ist. Außerdem passt die Erweiterung unserer Arbeit - auf die Robbe und ihren Lebensraum - nicht mehr in das derzeitige Besucherzentrum. Es gibt so viel zu erzählen, aber wir haben nicht den Raum dafür. Außerdem wollen wir nicht nur erzählen, wir wollen Sie auch in alles einbeziehen, was wir machen. Und das ist in unserem derzeitigen Gebäude unmöglich. Dies macht den Bau eines neuen Gebäudes notwendig. Und wie schön ist es, dass es an der Verbindung von Wattenmeer und Mensch, im Hafen von Lauwersoog, liegen wird?  

Dankbar für Ihre Unterstützung

In den letzten Jahren haben wir von Ihnen auf vielfältige Weise wertvolle Unterstützung erhalten. Indem Sie uns besuchen und Ihren Freunden wieder davon erzählen, indem Sie Ihr Lieblingsrobbe adoptieren, indem Sie uns online folgen oder auf eine der vielen anderen Weisen. Dafür sind wir sehr dankbar, denn ohne Sie können wir unsere Arbeit nicht machen. Und das gilt auch für unsere Arbeit im Weltnaturerbezentrum Wattenmeer. Wir haben die Finanzierung des Gebäudes dank vieler Parteien gesichert. Aber die tägliche Arbeit wird fortgesetzt, genau wie hier. Wir hoffen daher, dass Sie genauso begeistert von unserer Zukunft sind wie wir und dass Sie uns auch in Lauwersoog weiterhin unterstützen werden. Zum Beispiel, indem Sie bei der Eröffnung vorbeikommen, Spender werden oder sich gleich für den Newsletter des Weltnaturerbezentrums Wattenmeer anmelden.

  • Interactieve beleving

  • Zeehondenbassins

  • Entreehal

  • Cafe / Restaurant

  • Havenzijde gebouw

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